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Radicondoli
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RADICONDOLI
Das Kastell von Radicondoli, sowie das von Belforte, Falsini und Fosini sind im XII Jahrhundert auf schon vorhandene Wohnsiedlungen gebaut worden. Die archeologischen Spuren beginnen in der Altsteinzeit über die Etrusker, bis hin zur romanischen Zeit. Die Orte und die Landschaft haben ihr mittelalterliches Aussehen bis heute noch fast unverändert beibehalten.
Die Gemeinden von Radicondoli und Belforte gehoren zu den ersten mit einer eigenen Kommunalverwaltung. Als die beiden Burgen im Laufe der verwickelten geschichtlichen Ereignisse als Garantie für den Bündnisvertrag zwischen den Grafen Aldobrandeschi und Siena mit einer Hypothek belegt wurden, gingen die beiden Gemeinden Radicondoli und Belforte ebenfalls mit Siena autonome Eid-Vertrage ein. Radicondoli war im Mittelalter ein wichtiges handwerkliches Produktionszentrum, dichtbesiedelt und von wirtschaftlicher Bedeutung. Im 14. Jahrhundert gab es dort eine wichtige Wollwarenzunft mit eigenen Statuten. Das Gemeindegebiet von Radicondoli umfafßt das gesamte Land zwischen der sienese Montagnola und den Colline Metallifere. Von der alten Burg sind noch Mauerreste mit zwei umgebauten Wachtürmen und ein Rundbogentor aus Sandstein zu erkennen. Viele mittelalterliche, vor allem gotische Bauwerke sind im Altstadtkern zu sehen. Unter den Kunstwerken zu erwahnen sind: die Pfarrkirche, das Augustinerinnen-Kloster und die romanische Friedhofskirche. In Belforte steht noch der Mauerring mit einem quadratischen und zwei runden Wachtürmen. Im Innern der Burg ist ein Turm aus Ziegelsteinen mit einem steinernen Spitzbogentor und gemeißelten Konsolen. In diesem Gebiet mit sa aulßerordentlichem Reichtum an unberührter Natur sowie historischen und künstlerischen Schatzen sollte man die Orte Elci, Falsini, Fosini und Montalbano besichtigen. Von besonderem Interesse ist Montingegnoli, wo noch der halbkreisformige Grundriß der Burg zu erkennen ist, in dessen Innern zahlreiche landliche Hauser und eine charakteristische Gasse mit romantischen Stützbogen zu sehen sind. In Mensano sollte man die romanische Pfarrkirche mit au Bergewohnlichen Kapitellen im Innern nicht
versaumen. Im Ortsteil Galleraie gibt es Thermen. Der Untergrund ist reich an Bodenschatzen.




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